An der belgisch-niederländischen Grenze, mit einem Panoramablick auf das Grenzgebiet, erhebt sich ein etwa 22 Meter hoher Aussichtsturm. Der Turm symbolisiert die Verbundenheit zwischen Zeeuws-Vlaanderen und dem Waasland.

Dieser neue Aussichtspunkt verweist auf die Geschichte, die diese Region so stark geprägt hat, unter anderem auf die spanischen Staatsgrenzen während des Achtzigjährigen Krieges im 16. und 17. Jahrhundert, als unsere Landesgrenzen von Türmen gesäumt waren.

Der Stahlbauer Lumet aus Verrebroek war ein wichtiges Bindeglied in diesem Projekt. „Die runde Struktur und die Höhe des Turms stellten eine spannende Herausforderung dar“, erinnert sich Geschäftsführer Geert Van den Berghe. „Alle runden Teile mussten präzise gewalzt und geformt werden. Für die kreisförmigen Rohre und die spiralförmige Treppenstruktur haben wir zunächst eine spezielle Form entwickelt. So konnten wir jedes Segment des Turms stets korrekt ausrichten. Beim Zusammenfügen der Profile darf man nicht vergessen, dass der Turm verzinkt und transportiert werden können muss.

Wir haben ihn daher in sechs Segmente unterteilt, damit er in das Verzinkungsbad passte und transportiert werden konnte. Zudem war es wichtig, dass der Turm ausreichend im Boden verankert wurde, um zu verhindern, dass er sich mit der Zeit schief stellen würde. Die Auswahl geeigneter Treppenstufen und einer langlebigen Holzart als Außenverkleidung erforderte die nötige Sorgfalt.“

Für die Ausführung wurde S235-Stahl verwendet, insgesamt etwa 15 Tonnen.