Project

Der für die Nahrungsmittelindustrie tätige Jonarik-Kunde De Winter Natuurdarmen NV hatte ein massives Korrosionsproblem mit den bisher in der Produktion eingesetzten Hubwagen und Staplern. Die Belgier setzten bis dato Materialien ein, die in allen Fällen nach kurzer Zeit eine sichtbare Lochkorrosion zeigten. De Winter bereitet Naturdärme mit intensivem Salzeinsatz für die Lebensmittelweiterverarbeitung auf und muss zugleich strenge Hygienevorschriften erfüllen. Wasser, Wärme, Salz, Reinigungsmittel und eine hohe mechanische Belastung der Werkzeuge erforderten somit einen besonderen Korrosionsschutz – eine spezielle Aufgabe für die beteiligten Unternehmen Jonarik Services, De Winter sowie Galva Power.

Realisation

Für dieses Projekt wurden am ZINQ-Standort Hagen erstmalig Hubwagen aus Stahl für die Nahrungsmittelindustrie mit hochaluminiumhaltiger microZINQ-Legierung veredelt. Novum und zugleich besondere Herausforderung für alle Kooperationspartner, denn trotz jahrelanger Erfahrung mit mikroverzinkten Oberflächen bei anderen Anwendungen und zahllosen Laborwerten gab es kein definitive Sicherheit für diese problembehaftete, mikroklimatische Umgebung. Während des gemeinsamen Praxistests war Chris Sapart, Experte der Geschäftsentwicklung der ZINQ Technologie, regelmäßig vor Ort und kontrollierte die Zink-Beschichtung auf einen möglichen Abtrag. Und während alle bisherigen Alternativen bereits nach sechs Monate deutliche Korrosionsspuren zeigten, wiesen die mit microZINQ veredelten Bauteile keinerlei Korrosionsschäden auf. Mittlerweile sind die mikroverzinkten Fahrzeuge im Dauereinsatz und funktionieren trotz hochkorrosiver Atmosphäre tadellos.