„Bei ZINQ in Gelsenkirchen wird so erfolgreich auf ressourcenschonende und damit auch klimafreundliche nachhaltige Technik gesetzt, dass das Unternehmen es […] zum Marktführer gebracht hat“, so Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Das zirkuläre Geschäftsmodell Planet ZINQ zeigt, dass energie- und rohstoffintensive Unternehmen ihre Produktion und Produkte auf eine zirkuläre Wirtschaftsweise umstellen und dadurch Emissionen sowie Ressourcenverbrauch senken können.
Das Ziel sind Produkte in Triple-Zero-Qualität – null CO₂-Emissionen, null Abfall und null Umweltverschmutzung. Die dafür entwickelten Maßnahmen basieren auf genormten, frei verfügbaren Standards und sind durch ihren modularen Aufbau auf andere Unternehmen und Branchen übertragbar.
Grundpfeiler und zugleich Ursprung von Planet ZINQ ist das Denken in Kreisläufen nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip. ZINQ setzt dafür auf ein zirkuläres Produktdesign nach drei zentralen Prinzipien der R-Strategien: Design the loop, Slow the loop und Close the loop. So werden Produkte materialgesund entwickelt, ihre Lebensdauer verlängert und sämtliche Materialien immer wieder in den Kreislauf zurückgeführt
Mit den nachhaltigen Innovationen, die im Forschungs- und Entwicklungszentrum ZINQ Futurium in Gelsenkirchen entstehen, entwickelt ZINQ materialgesunde Oberflächen, die Ressourcen schonen, die Lebensdauer von Stahlprodukten verlängern und vollständig in den Kreislauf zurückgeführt werden können.
Preisgeld fließt in Forschung und Projekte
Das Preisgeld des Deutschen Umweltpreises wird vollständig in wissenschaftliche Untersuchungen und Projekte investiert, die den Weg zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft weiter vorantreiben. Geplant sind zwei Studien: Eine soll aus technischer Perspektive den aktuellen Stand analysieren und notwendige Schritte aufzeigen, die andere befasst sich mit der ökonomischen Bewertung zirkulärer Produktqualität. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit zirkulärer Produkte zu stärken und Leitmärkte zu schaffen, in denen nachhaltige Entscheidungen auch wirtschaftlich attraktiv sind. Digitale Produktpässe spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie ökologische Eigenschaften mess- und sichtbar machen.





Pöhnert/IHK