Praktikum bei ZINQ: Junge Talente aus Honduras sammeln Einblicke in deutsche Industrie
Bei ZINQ in Gelsenkirchen sind drei junge Praktikanten aus Honduras zu Gast. Über mehrere Wochen hinweg lernen sie im Werk der zentralen Instandhaltung, wie der Arbeitsalltag in einem deutschen Industriebetrieb aussieht. Dabei werfen sie nicht nur einen Blick hinter die Kulissen der Technik, sondern besuchen auch die Berufsschule, um ein umfassendes Bild von Ausbildung und Beruf zu bekommen.
Das Praktikum ist Teil eines Projekts der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, das junge Menschen aus beruflichen Schulen im Ausland frühzeitig mit Ausbildungsbetrieben in Deutschland zusammenbringt. Der Ansatz lautet: Praxis erleben, Perspektiven schaffen.

Drei Praktikanten aus Honduras lernen die Arbeit bei der Firma ZINQ kennen. Foto: Arne Pöhnert
Im ersten Schritt lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl den Betrieb als auch die Berufsschule kennen. Wenn beide Seiten überzeugt sind, kann daraus im zweiten Schritt eine Ausbildung entstehen – begleitet von Unterstützung bei Integration und Alltag.
Die Idee hinter dem Projekt:
- Frühzeitig Verbindungen zwischen jungen Menschen aus Berufsschulen eines Drittstaates und Unternehmen schaffen
- Fachkräfte für die Region Nord-Westfalen gewinnen
- Gleichzeitig Kompetenzen im Herkunftsland aufbauen
Dieses Praktikum ist ein schönes Beispiel dafür, wie internationale Zusammenarbeit, Ausbildung und praktische Erfahrung zusammenkommen und wie junge Talente ihre Perspektiven erweitern können.
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