Reuse: Aus Ausstellungswänden werden Möbelstücke

Anna Sänger
Bildnachweis: Anna Sänger

Projekt

Ausgediente Edelstahl-Gitterroste aus dem Haus der Geschichte in Bonn wurden durch die Initiative der Metalldesignerin Anna Sänger in ein neues Nutzungskonzept überführt. Gemeinsam mit Schülern des Carl-Reuther-Berufskollegs Hennef entstanden 52 Möbelstücke für den Museumsgarten. ZINQ übernahm die Oberflächenbeschichtung (Grundierung plus Deckbeschichtung) und kaschierte so die Spuren jahrzehntelanger Nutzung. Das Projekt verbindet Reuse mit Nachwuchsförderung. Es macht erfahrbar, wie aus bestehendem Material durch gestalterischen Anspruch, handwerkliche Präzision und Zusammenarbeit Neues entsteht.

"Für mich ist das eine der größten Stärken von Metall: Es lässt sich immer wieder neu denken, neu formen und neu einsetzen. Dadurch entstehen nicht nur nachhaltige Lösungen, sondern oft auch Objekte mit einer besonderen Geschichte und Identität. Die Möbel im Museumsgarten sind dafür ein schönes Beispiel. Sie zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht Verzicht bedeuten muss, sondern Kreativität, handwerkliches Können und einen bewussten Umgang mit Ressourcen."
Anna Sänger, Metalldesignerin, Content Creatorin und Speakerin mit eigener Werkstatt in Köln

Die in Reinrot (RAL3028) beschichteten Hocker – drei der insgesamt 52 Möbelstücke für den Museumsgarten in Bonn. (Bildnachweis: © Anna Sänger)

Bereit für den Museumsgarten: die fertig pulverbeschichteten Möbelstücke kurz vor dem Abtransport nach Deutschland. (Bildnachweis: © ZINQ)

Projektleitung
Volker Hastler, Leiter ZINQ Manufaktur
Telefon: +49 178 3876-121
E-Mail: volker.hastler@zinq.com
Martijn Levelink, Werkleitung ZINQ Veenoord
Telefon: +31 591 551-323
E-Mail: martijn.levelink@zinq.nl

Pulverbeschichtung

ZINQ Veenoord Poedercoating

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