Gemeinsam mit ArcelorMittal hat ZINQ beim STEEL.DAY in Gelsenkirchen das Circular Structure Certificate als mögliche Ausgestaltung von digitalen Produktpässen für Stahl vorgestellt. Es bündelt Informationen zur Umweltwirkung und Kreislauffähigkeit einer Stahlkonstruktion: den CO2-Fußabdruck, die Materialzusammensetzung sowie die Möglichkeiten zur Demontage und Wiederverwendung.
Als erstes Beispiel diente die eigene Produktionshalle von ZINQ in Pelt/Belgien, die für unsere Zusatzservices rund um ZINQ 360 genutzt wird. Die Konstruktion besteht u. a. aus XCarb® Recycled and Renewably Produced Steel von ArcelorMittal. ecoZINQ® schützt sie vor Korrosion. Schon bei der Planung haben wir auf eine spätere Demontage und Wiederverwendung der Bauteile geachtet.
Das Zertifikat dient als Praxisbeispiel für eine mögliche Ausgestaltung des digitalen Produktpass: in Q4/2026 wird der Rechtsakt der Ökodesign-Verordnung (ESPR) für Stahl verabschiedet, dessen Kern der digitale Produktpass für Stahlprodukte sein wird. Mit dem gemeinsamen Prototyp zeigen wir, wie in Zukunft gebündelte Produktinformationen zu Materialherkunft, Umweltauswirkungen sowie möglicher End-of-Life Szenarien aussehen könnten. Dazu haben wir gemeinsam diskutiert, auf welche Kennzahlen es aus Sicht der Stahlindustrie ankommt.
„Das Circular Structure Certificate führt die wichtigsten Informationen zur stückverzinkten Stahlkonstruktion für den digitalen Produktpass erstmals gebündelt zusammen“, sagt Anna Kraiss, Nachhaltigkeitsmanagerin bei ZINQ. „So verdeutlichen wir an einem schönen Praxisbeispiel wie zirkuläres und modulares Bauen aussehen kann.“
Das Circular Structure Certificate für die Produktionshalle in Pelt steht hier zum Download bereit.





