25 Jahre voller Emotionen, großer Spiele und unvergesslicher Momente: Im August 2001 öffnete die VELTINS-Arena erstmals ihre Tore. Ein Vierteljahrhundert später feiert Schalke diesen besonderen Ort – und empfing zum Jubiläumsspiel am 16. August 2026 Real Madrid, das 0:3 aus Schalker Sicht endete.
Was viele Fans an diesem Tag nicht sahen: Die Geschichte der Arena begann schon lange vor dem ersten Anpfiff – mit ihrer Planung, ihrem Bau und technischen Entscheidungen, die bis heute nachwirken. Eine davon führt direkt zu ZINQ: Stahlkonstruktionen der Arena wurden durch Feuerverzinken dauerhaft vor Korrosion geschützt. So steckt auch ein Stück ZINQ in einem Bauwerk, das seit 25 Jahren Tausende Menschen begeistert.
Beim rund dreijährigen Bau der Arena erhielt ein großer Teil der Stahlkonstruktion eine Feuerverzinkung, einzelne Bauteile zusätzlich eine Pulverbeschichtung. Tausende Tonnen Stahl bekamen bei ZINQ ihre widerstandsfähige Oberfläche, darunter auch Komponenten der Sitzkonstruktionen für die rund 50.000 Zuschauerplätze. Die verzinkte Oberfläche schützt den Stahl seit 25 Jahren zuverlässig vor Korrosion und hält den Wartungsaufwand über die gesamte Nutzungsdauer gering.
Der damaligen Schalke-Manager Rudi Assauer machte das möglich: Er entschied sich beim Neubau für ZINQ. Hieraus entstand eine Partnerschaft, die bis heute Bestand hat.
50.000 Stühle für die Arena verzinkt
Rund 50.000 Stahl-Stuhlgestelle für die Arena kamen in den Zinkkessel der Verzinkerei Essen-Vogelheim. Zum Einsatz kam die Speziallegierung duroZINQ, die eine gleichmäßige Oberfläche und hohe Passgenauigkeit lieferte. In Essen wurden die frisch verzinkten Gestelle direkt vor Ort komplettiert, Plastiksitz- und Rückenteile an die Metallrahmen der 48 unterschiedlichen Stuhlsorten geschraubt. Das ergab bis zu 800 fertige Stühle pro Tag und bis zu 4.000 pro Woche. Am Ende zählte Schalke rund 50.000 Stühle mit einem Gesamtgewicht von etwa 320 Tonnen. Die Komplettierung begann im Januar 2001, ab dem 1. Februar rollten die ersten Lieferungen zur Baustelle. Auch bei weiteren Bauteilen rund um die Arena kam eine korrosionsschützende Oberflächenbehandlung zum Einsatz, etwa bei Elementen der Einzäunung und den Toren oder den Außentreppen.
In Gelsenkirchen zuhause
Der FC Schalke 04 und ZINQ verbindet weit mehr als die Arena. ZINQ hat seinen Hauptsitz in Gelsenkirchen, nur wenige Kilometer von dem Multifunktionsstadion entfernt. Und die Nähe ist nicht nur geografisch: ZINQ ist Schalke seit vielen Jahren verbunden und bis heute Partner des Vereins. Diese Verbindung wird auch rund um die Arena sichtbar. So trägt auch ein Parkhaus ZINQ-Oberflächen. Seit Ende Juli 2025 steht direkt vor der VELTINS-Arena zudem ein neues Wahrzeichen: Der Förderturm auf Schalke, rund sechs Meter hoch, in kräftigem Blau. Er würdigt die Wurzeln des Vereins, die Bergbaugeschichte des Reviers und die Mitglieder der Genossenschaft Auf Schalke eG, deren Namen im Sockel stehen. Mehrere Unternehmen, darunter ZINQ, ermöglichten das Projekt und stellten der Fördergenossenschaft ihre Leistungen kostenfrei zur Verfügung. Das stählerne Gerüst wurde beim Familienunternehmen ZINQ zunächst feuerverzinkt und anschließend pulverbeschichtet. Durch dieses Duplexsystem erhielt der Förderturm einen langlebigen Korrosionsschutz und seine charakteristische blaue Oberfläche.
Zuverlässiger Schutz – ein Leben lang
„Unsere Wurzeln liegen in Gelsenkirchen und im Revier. Deshalb ist die Verbindung zu Schalke für uns eine besondere“, sagt Lars Baumgürtel, geschäftsführender Gesellschafter der ZINQ Gruppe. „Was mit der Arbeit an der Arena begonnen hat, hat sich über die Jahre weiterentwickelt. Daraus ist eine Partnerschaft entstanden, die auf Dauer angelegt ist – ebenso wie unsere Oberflächen. Seit 25 Jahren schützen sie den Stahl der Arena zuverlässig vor Korrosion – und das noch für viele weitere Jahre. Oder, wie man auf Schalke sagen würde: ein Leben lang.“









