Project
Feuerverzinkter Stahl ist dauerhaft, instandsetzbar, recyclingfähig und damit im Sinne des Kreislaufgedankens ein perfekter Multirecycling-Werkstoff. Wenn Leitplanken aus verzinktem Stahl ausgewechselt werden müssen, ist der Weg der „alten“ oftmals klar definiert: Sie landen als Altstahl im Elektrolichtbogenofen (EAF) zum Einschmelzen. Dieser Stahlkreislauf ist gut etabliert und nutzt die Ressource Stahl schon jetzt im Sinne der Circular Economy. Aber muss man immer die vollständige Recycling-Tour nehmen? Beim vorliegenden Projekt suchte der Auftraggeber nach einer kosten- und materialsparenden, gleichzeitig weiterhin nachhaltigen Alternative. ZINQ bot mit „ReUse“ die Lösung: Die 2000 Schutzplanken wurden nach der Demontage zu ZINQ transportiert, entzinkt, anschließend neu verzinkt, um daraufhin wieder mit neuem Glanz in die Nutzung zu gehen.
Implementatie
Bei der Entzinkung am ZINQ Standort Gelsenkirchen wird das noch auf den Bauteilen verbliebene „Restzink“ durch einen chemischen Prozess bei Raumtemperatur abgelöst. Inhibitoren sorgen dafür, dass Säure das Eisen nicht „angreift“, sondern die entzinkten Komponenten unbeschadet dem eigentlichen Verzinkungsprozess mit dem Durchlaufen einer entsprechenden Vorbehandlung wieder zugeführt werden können. Die Zinkabbeize wird dann wieder genutzt, um den Wertstoff Zink zu recyceln.








