07.07.2017

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Tschüss (Berufs-)Schule – hallo ZINQunft

Ende Juni war es soweit: 3 angehende Industriekaufleute, 1 Azubi zum Fachinformatiker Systemintegration und 18 angehende Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik mit Schwerpunkt Feuerverzinken bestanden ihre Prüfungen und beendeten so zwar ihre Ausbildungszeit, aber noch lange nicht ihr Arbeitsverhältnis mit ZINQ. 

„Wir freuen uns, dass von den insgesamt 22 Prüflingen weiterhin 19 für ZINQ im Einsatz sein werden“, sagt  Marius Mann, Personalleiter im Unternehmen. „Unsere Übernahmequote von ca. 80 % der Azubis in den letzten fünf Jahren konnten wir damit dieses Jahr noch übertreffen.“

Gezielte Ausbildung heißt das Stichwort. Kümmert sich ZINQ seit nahezu 50 Jahren um den Nachwuchs im kaufmännischen Bereich, entstand in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium und den zuständigen Fachverbänden im Jahr 2001 der eigene gewerbliche Ausbildungszweig „Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik mit Schwerpunkt Feuerverzinken“.

Ein Jahrzehnt später entwickelte sich in 2012 die Initiative „Mach dein ZINQ“, die sich an die Mitarbeiter von heute und morgen richtet und für die ZINQ 2013 das Ausbildungs-Ass in Gold entgegennahm. Doch was steckt hinter dieser Initiative, mit der auch die Bewerberzahlen für die Ausbildungsberufe bei ZINQ in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind?

„Mit „Mach dein ZINQ“ setzen wir auf Individualität und Authentizität, um Interessenten für uns zu gewinnen und Absolventen zu behalten“, verrät Marius Mann.

Dazu wurde beispielsweise der Azubi-Blog www.machdeinzinq.com eingerichtet und von Anfang an in die Hände der Auszubildenden gelegt, damit diese Interessierten ein echtes Bild ihrer Tätigkeiten vermitteln können. Besuche von lokalen Veranstaltungen und Kooperationen mit Schulen und anderen Betrieben sind ebenfalls Teil des systematisierten Ausbildungsprogramms.

„Für unsere besonderen Talente unter den ehemaligen Auszubildenden haben wir das 4. Ausbildungsjahr entwickelt“, erklärt Mann.

Bei dem Trainee-Programm, das mit einem Zertifikat abschließt, geht es um die fachliche und persönliche Entwicklung jedes Einzelnen. So werden hier nicht nur weiterführende Details zum Verzinkungsprozess oder kaufmännische Grundkenntnisse vermittelt, sondern eben auch Soft Skills. Rund ein Viertel der leitenden Angestellten wurden bereits gezielt im Unternehmen ausgebildet. Im August und September startet bereits die nächste Generation der kaufmännischen und gewerblichen Azubis - getreu dem Motto: tschüss Schule - hallo ZINQunft.

Große Freude bei den Verfahrensmechanikern für Beschichtungstechnik mit Schwerpunkt Feuerverzinken. Mit dabei: Personalleiter Marius Mann (l) und Ausbildungsbeauftragter Dirk Rothmann (r).
Michael Gora, Industriekaufmann, verstärkt das Team am ZINQ-Standort in Maintal.
Adrian Kamphoff, war Azubi im Ausbildungsgang „Fachinformatik Systemintegration“ und verstärkt weiterhin das Team in Gelsenkirchen.
Gratuliert herzlich und freut sich über die Verstärkung in seinem Team: Peter Wegener, Werkleiter am ZINQ-Standort in Hagen mit Industriekauffrau Caroline Feldkamp.